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	Kommentare zu: 479 &#8211; Gelebte Weiblichkeit: Würde, Grenzen und die drei Säulen	</title>
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	<description>mediale Beratungen, Aura-Readings, Jenseitskontakte, spirituelle Ausbildungen, Human Design, Meditationen, hellsichtiges Medium, Channeling, spirituelle Lehrerin</description>
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		Von: R.		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[R.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Feb 2026 12:32:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Liebe Marisa
Vielen Dank für diesen Beitrag. Ich wurde hierher geführt, weil ich mich mit diesem Thema beschäftige. Es kostet mich Mut, einen Kommentar abzugeben, denn ich bin ein Mann, dem Ende letztes Jahr mentale Muster bezüglich Frauen bewusst wurden, die mir nicht gefallen und in die ich hiermit Einblick gebe (geben soll). Ich schätze Frauen sehr und ich gehöre nicht zur plumpen, oberflächlichen Kategorie der Männer, die offensichtliche Sprüche fallen lassen oder sich sonst offensichtlich blöd verhalten. Nein, ich durfte merken, dass es bei mir sehr viel subtiler abläuft, wie ich leider die Würde und den Respekt vor Frauen und der Weiblichkeit missachte. Es sind tief sitzende und z.T. noch immer - trotz des Erkannt-Habens - automatisch ablaufende Gedankenmuster. Für mich war es z.B. normal, Frauen „abzuchecken“, insbesondere dann, wenn sie entweder etwas an sich hatten, das mich faszinierte/anzog, wenn sie mir, aus welchem Grund auch immer, gefielen. Oder wenn sie etwas von ihrem Körper zeigten, ein Tattoo, einen schönen Ausschnitt oder sonst ein weibliches Detail. Oder wenn ich selber spürte, dass ich ihnen aus welchem Grund auch immer auffiel oder gefalle. Dann entstand eine Verbindung oder ich baute sie auf, es blitzten bei mir im Kopf Bilder auf, ich fiel in kurze Tagträume oder, was am hartnäckigsten war, die Person tauchte in meinen Gedanken immer mal wieder auf an diesem Tag. Mir wurde im Dez. bewusst, dass ich mit diesem Denk- und Verhaltensmuster gleich drei Grenzen nicht wahre: die der betreffenden Person, die mir zufällig begegnete, die meiner Partnerin und auch meine eigene. Das beschämende daran ist, dass mir das erstens nicht bewusst war und zweitens, dass ich das nicht mehr tun will, es mich aber sehr viel Kraft kostet, sein zu lassen, indem ich voll bei mir zu sein versuche. Doch es sitzt tief, ist uralt und ich merke zudem, dass unsere fast ganze Gesellschaft davon irgendwie durchzogen ist. Ich frage mich, ob es damit zusammenhängt, dass wir Menschen es uns im Laufe der Jahrhunderte angewöhnt haben, die perfekte Person zu finden. Oder simpler: Liebe zu bekommen, was heute leider meistens über das Oberflächliche versucht wird zu erreichen… Es stimmt mich mittlerweile, seit ich meine automatisierten Denkmuster erkannt habe, sehr traurig, wenn ich hineinfühle, wie es meiner Partnerin gehen würde, wenn sie es spüren/wissen würde, wie „es in mir denkt und zuweilen abläuft“. Ich möchte ihr ja nicht weh tun, es ist nicht böswillig von mir. Und trotzdem tat ich es/ tat es so mit mir. Und ich kann es nicht von der Hand weisen, dass sie und auch die zufälligen Begegnungen es zumindest unbewusst spürten, was da lief. Eine subtile Form von Untreue, auch wenn man es in der Gesellschaft als mentalen oder sichtbaren, aber harmlosen Flirt oder Phantasie herunterspielt. Ich erkenne für mich, wie auch für uns alle, dass wir da noch ein rechtes Stück Weg vor uns haben, um da rauszukommen. Für mich persönlich ist es richtig Arbeit, das in mir zu ändern und ich bitte laufend mein ganzes Team um Hilfe dabei, dieses echt hartnäckige Muster abzugewöhnen. Denn wir alle haben es verdient, in echter und wahrhaftiger, liebe- und respektvoller Verbundenheit auf Augenhöhe leben zu dürfen, bei der die Würde und die Achtung vor dem Gegenüber bewahrt bleibt. Dahin möchte ich kommen und gebe mein Bestes dafür. Die Zeit des Patriarchats und der männlichen Dominanz soll wirklich zu einem Ende kommen. Es fängt im Kopf an… 
Alles Liebe
R.
P.S. Da ich hier sehr persönlich geschrieben habe, gebe ich nicht meinen vollen Namen an.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Marisa<br />
Vielen Dank für diesen Beitrag. Ich wurde hierher geführt, weil ich mich mit diesem Thema beschäftige. Es kostet mich Mut, einen Kommentar abzugeben, denn ich bin ein Mann, dem Ende letztes Jahr mentale Muster bezüglich Frauen bewusst wurden, die mir nicht gefallen und in die ich hiermit Einblick gebe (geben soll). Ich schätze Frauen sehr und ich gehöre nicht zur plumpen, oberflächlichen Kategorie der Männer, die offensichtliche Sprüche fallen lassen oder sich sonst offensichtlich blöd verhalten. Nein, ich durfte merken, dass es bei mir sehr viel subtiler abläuft, wie ich leider die Würde und den Respekt vor Frauen und der Weiblichkeit missachte. Es sind tief sitzende und z.T. noch immer &#8211; trotz des Erkannt-Habens &#8211; automatisch ablaufende Gedankenmuster. Für mich war es z.B. normal, Frauen „abzuchecken“, insbesondere dann, wenn sie entweder etwas an sich hatten, das mich faszinierte/anzog, wenn sie mir, aus welchem Grund auch immer, gefielen. Oder wenn sie etwas von ihrem Körper zeigten, ein Tattoo, einen schönen Ausschnitt oder sonst ein weibliches Detail. Oder wenn ich selber spürte, dass ich ihnen aus welchem Grund auch immer auffiel oder gefalle. Dann entstand eine Verbindung oder ich baute sie auf, es blitzten bei mir im Kopf Bilder auf, ich fiel in kurze Tagträume oder, was am hartnäckigsten war, die Person tauchte in meinen Gedanken immer mal wieder auf an diesem Tag. Mir wurde im Dez. bewusst, dass ich mit diesem Denk- und Verhaltensmuster gleich drei Grenzen nicht wahre: die der betreffenden Person, die mir zufällig begegnete, die meiner Partnerin und auch meine eigene. Das beschämende daran ist, dass mir das erstens nicht bewusst war und zweitens, dass ich das nicht mehr tun will, es mich aber sehr viel Kraft kostet, sein zu lassen, indem ich voll bei mir zu sein versuche. Doch es sitzt tief, ist uralt und ich merke zudem, dass unsere fast ganze Gesellschaft davon irgendwie durchzogen ist. Ich frage mich, ob es damit zusammenhängt, dass wir Menschen es uns im Laufe der Jahrhunderte angewöhnt haben, die perfekte Person zu finden. Oder simpler: Liebe zu bekommen, was heute leider meistens über das Oberflächliche versucht wird zu erreichen… Es stimmt mich mittlerweile, seit ich meine automatisierten Denkmuster erkannt habe, sehr traurig, wenn ich hineinfühle, wie es meiner Partnerin gehen würde, wenn sie es spüren/wissen würde, wie „es in mir denkt und zuweilen abläuft“. Ich möchte ihr ja nicht weh tun, es ist nicht böswillig von mir. Und trotzdem tat ich es/ tat es so mit mir. Und ich kann es nicht von der Hand weisen, dass sie und auch die zufälligen Begegnungen es zumindest unbewusst spürten, was da lief. Eine subtile Form von Untreue, auch wenn man es in der Gesellschaft als mentalen oder sichtbaren, aber harmlosen Flirt oder Phantasie herunterspielt. Ich erkenne für mich, wie auch für uns alle, dass wir da noch ein rechtes Stück Weg vor uns haben, um da rauszukommen. Für mich persönlich ist es richtig Arbeit, das in mir zu ändern und ich bitte laufend mein ganzes Team um Hilfe dabei, dieses echt hartnäckige Muster abzugewöhnen. Denn wir alle haben es verdient, in echter und wahrhaftiger, liebe- und respektvoller Verbundenheit auf Augenhöhe leben zu dürfen, bei der die Würde und die Achtung vor dem Gegenüber bewahrt bleibt. Dahin möchte ich kommen und gebe mein Bestes dafür. Die Zeit des Patriarchats und der männlichen Dominanz soll wirklich zu einem Ende kommen. Es fängt im Kopf an…<br />
Alles Liebe<br />
R.<br />
P.S. Da ich hier sehr persönlich geschrieben habe, gebe ich nicht meinen vollen Namen an.</p>
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