Männer und Spiritualität: Warum wir mehr männliche Träger des Lichts brauchen

Warum Männer die spirituelle Veränderung der Welt zurzeit so schwer fällt

Vielleicht ist es dir auch schon aufgefallen. Wenn wir uns im Bereich der Spiritualität umschauen, haben wir mit deutlich mehr Frauen als Männern zu tun. Frauen öffnen sich dieser Welt einfacher und lassen sich einfacher auf das Mysterium Spiritualität ein. Oft kommt das daher, dass es in der Spiritualität wenig Strukturen gibt, an denen man sich festhalten kann. Sich wirklich der neuen Zeit hinzugeben hat oft damit zu tun, sich auf die eigenen intuitiven Kräfte zu verlassen und mit diesen intuitiven Fähigkeiten gemeinsam einen Weg zu gehen. Es geht eben dabei darum, die Kontrolle abzugeben und sie nicht weiter zu halten. 

Wenn du nicht so gerne liest, dann höre dir den Blog-Beitrag ganz entspannt an!

Und bevor jetzt die Männer, die diesen Blogbeitrag lesen, aufschreien und sich ungerecht behandelt fühlen, will ich diesen Disclaimer vorne weg festhalten: NATÜRLICH gibt es wunderbar spirituelle Männer, die diesen Weg intensiv voranschreiten. In meiner Arbeit und in meinen Ausbildungen begegne ich diesen grossartigen, kraftvollen Kriegern, die bereit sind, diesen Weg voranzuschreiten und ihr Licht leuchten zu lassen.

Aber diese Männer sind leider in der Unterzahl und wir vermissen euch! Wir wollen mehr von euch, so dass es ausgeglichen ist und wir von der männlichen und der weiblichen Energie profitieren können. Wir brauchen diese Männer, die erkannt haben, dass sie wahre Krieger des Lichtes sind. Und somit die ihre männliche, umsetzende Kraft erkennen und leben. 

Ich habe mit diesem Blogbeitrag keineswegs vor, die Männer zu diffamieren, sondern ich möchte sie auffordern, ihre Kraft und ihr inneres Feuer zu erkennen, es anzunehmen und diese Kraft auf die Strasse zu bringen.

Aber woher kommt es denn nun eigentlich, dass so viele Männer eben nicht den Mut haben, sich diesen Veränderungen, die der Aufstiegsprozess mit sich bringt, hinzugeben?

Denn wenn ich in meinem Umfeld herumschaue, sehe ich im Moment viele Männer, die sich mit Händen und Füssen gegen die Veränderungen sträuben, die um sie herum im Gange sind. Anstatt sich mit dem Fluss des Lebens zu bewegen, verharren sie in der Erstarrung und in der Bewegungslosigkeit.

Was ist die Ursache davon? 

Ein wichtiger Grund liegt sicher in den Jahrtausenden der patriarchischen Gesellschaftsstrukturen, die hinter uns liegen. 

Diese Normen und Strukturen prägen unser Denken und Verhalten seit vielen Generationen und beeinflussen uns nach wie vor - oft natürlich komplett unbewusst.

Eine der häufigsten Normen ist die Vorstellung, dass Männer stark, unabhängig und selbstbewusst sein müssen. Diese Vorstellung ist oft mit dem Bild des Mannes als "Ernährer" und "Beschützer" der Familie verbunden. Viele Männer haben das Gefühl, dass sie diese Erwartungen erfüllen müssen, um als "echte Männer" akzeptiert zu werden. Das kann dazu führen, dass sie sich schwer damit tun, ihre eigenen Gefühle und Bedürfnisse zu betrachten. Und damit zu erkennen und dann auch zu akzeptieren und ins Aussen zu tragen.

Patriarchale Strukturen verstärken diese Vorstellungen noch weiter. Indem sie Männer in eine bestimmte Rolle drängen und es ihnen schwer machen, sich davon zu lösen. Männer werden oft in Hierarchien und Machtkämpfen erzogen, bei denen sie lernen, ihre Bedürfnisse und Wünsche zu unterdrücken, um in der Gruppe zu überleben.

Das alles kann dazu führen, dass Männer sich gegen Veränderungen in spiritueller Hinsicht sträuben. Denn spirituelle Veränderungen erfordern, dass wir uns mit uns selbst auseinandersetzen. Indem wir unsere eigenen Bedürfnisse erkennen und uns für Veränderungen öffnen. All das kann sehr herausfordernd sein. Insbesondere dann, wenn wir in einer Gesellschaft leben, die uns dazu ermutigt, stark und unabhängig zu sein. 

Für Frauen ist diese Veränderung einfacher, denn Frauen sind dazu geboren, sich der Veränderung hinzugeben. Alleine durch ihren Körper, der dazu gemacht ist, Kinder zu empfangen und zu gebären, sind sie ständig in Wandlung. Sie gehen immer und immer wieder durch einen grossen Veränderungsprozess und haben damit auch gelernt, die Kontrolle abzugeben und sich der Veränderung vertrauensvoll hinzugeben. 

Aber hier ist die gute Nachricht für die Männer: 

Indem wir uns nämlich bewusst mit diesen veralteten und überholten Normen und Strukturen auseinandersetzen, können wir sie überwinden und uns für Veränderungen in spiritueller Hinsicht öffnen. Und dies ist gerade jetzt dringend notwendig. Die Veränderung der Erde und der Aufstiegsprozess nimmt immer mehr Schwung auf und wird immer schneller. Und je schneller die Erde diesen Prozess durchläuft, um so heftiger werden die Auswirkungen auf die Menschen. Denn wir sind nun einmal Erdlinge und können uns vor den Veränderungen der Erde nicht wehren.
Wir können allerdings lernen, unsere eigenen Bedürfnisse zu erkennen und zu akzeptieren. Und für die Männer bedeutet dies dann eben auch, dass sie sich von den veralteten Vorstellungen, was ein Mann eigentlich sein sollte, lösen können. 

Spirituelle Veränderungen, wie wir sie im Moment auf der Erde durchleben, können uns helfen, uns selbst besser kennenzulernen. Sie können uns dabei unterstützen, uns auf eine tiefere Ebene mit uns selbst und der Welt zu verbinden. Und sie helfen uns dabei, unser Leben mit mehr Bedeutung und Zweck zu erfüllen. Unserem Leben einen tieferen Sinn zu verleihen und uns mit mehr Selbstmitgefühl und Selbstliebe zu begegnen. 

Wenn du also das Gefühl hast, dass du dich gegen Veränderungen in spiritueller Hinsicht sträubst, dann möchte ich dich ermutigen, dich damit auseinanderzusetzen und dich zu öffnen. Suche nach spirituellem Wissen und vielleicht auch Gemeinschaften, die dir helfen können, dich mit deiner inneren Weisheit zu verbinden. Und somit neue Wege der spirituellen Entwicklung zu entdecken.

Denke daran, dass es in Ordnung ist, sich verwundbar zu zeigen und Hilfe zu suchen. Indem du dich für Veränderungen öffnest, kannst du dich selbst und deine Beziehungen zu anderen verbessern und dein Leben mit mehr Bedeutung und Zweck erfüllen.

Denn was passiert, wenn du dich diesen Veränderungen immer wieder verweigerst? 

Du wirst merken, dass du immer mehr versteifst. Das kann sein, dass deine Ansichten immer weniger tolerant sind. Es ist möglich, dass du einen immer engere Freundeskreis hast und es kann auch ganz konkret bedeuten, dass sich dein Körper versteift. Dass dein Rücken und deine Muskulatur anfängt, dir Sorgen zu bereiten und dass du vielleicht unter Muskelverhärtungen leidest. Dein Körper weisst dich darauf hin, dass du „erstarrst“ und deine Ansichten sich verhärten. Dass du zu viel Kontrolle hältst und dich vielleicht verweigerst, dich dem Leben so anzupassen, wie es sich dir jetzt zeigt. 

Vielleicht hältst du an alten Strukturen fest, die dir schon lange nicht mehr gut tun. Vielleicht hältst du auch an alten Beziehungen fest, die für dich nicht mehr in Harmonie sind und die dich am Vorangehen hindern. Natürlich könnte es auch sein, dass du in einem Job bist, in dem du dich nicht glücklich fühlst, weil du glaubst, dass du da nicht weg kannst. Aber all das sind alte Strukturen und alte Normen. Sie entsprechen nicht mehr der Zeitqualität des Wandels. Die Zeit des Wandels ist jetzt und es ist höchste Zeit, dass du wirklich aktiv wirst und diesen Wandel in deinem Leben auch wirklich zulässt. 

Natürlich passiert das nicht einfach von jetzt auf gleich. Es ist gut möglich, dass du Dinge abschliessen musst, um dich auf etwas Neues einzulassen. Dann beginne damit. Die Energie ist jetzt laut. Sie ist deutlich und sie sagt dir: Nutze die Qualität der Zeit um wirklich voran zu gehen und wirklich in die Aktivität zu kommen.

Nutze die Qualität der Zeit, um wirklich in das Vertrauen zu kommen. Und somit Veränderungen vertrauensvoll in deinem Leben willkommen zu heissen, die schon so lange gelebt werden möchten.

Was kannst du tun, wenn du merkst, dass du dich diesen Veränderungen verweigerst?

Zunächst einmal ist es wichtig, sich bewusst zu machen, dass diese Ängste und Widerstände normal sind. Es ist vollkommen in Ordnung, sich unsicher zu fühlen, wenn man sich auf etwas Neues einlässt. Oder man vielleicht als erstes in den Widerstand geht und den alten Status Quo um jeden Preis erhalten will. Erkenne, dass Veränderungen immer ein gewisses Risiko mit sich bringen. Aber auch, dass du bereit bist, dich auf die Herausforderungen einzulassen und zu wachsen. Denn etwas ist wichtig: Egal, wie sehr du dich vor diesen Veränderungen fürchtest, die jetzt anstehen - im Rückblick werden es die besten Entscheidungen deines Lebens gewesen sein, die du jetzt triffst. (Oder zu denen du vielleicht jetzt gezwungen wurdest.) 

Als nächstes ist es hilfreich, sich über deine Motivation und Ziele für eine spirituelle Veränderung klar zu werden. Frage dich, was du in deinem Leben verändern möchtest und warum. Welche Ziele möchtest du erreichen? Was erhoffst du dir von einer spirituellen Veränderung? Wenn du dir über deine Motivation und Ziele im Klaren bist, wird es einfacher sein, diese Veränderungen auch tatsächlich umzusetzen. Gerade auch, wenn diese Veränderung von Aussen kommt, ist es hilfreich, wirklich zu reflektieren. Du musst nicht unbedingt verstehen, warum etwas passiert ist. Wichtig ist, dass du verstehst, dass es FÜR dich passiert ist und nicht gegen dich.

Die Veränderungen, die die Erde und jeder einzelne Mensch im Moment erlebt, ist immer für den Menschen und niemals gegen ihn. Selbst wenn es sich für dich hart anfühlt. Selbst wenn du das Gefühl hast, nicht bereit für diese Veränderung zu sein - es ist immer eine Veränderung für dich. Du magst es jetzt noch nicht verstehen, aber im Rückblick wirst du glücklich darüber sein. Allerdings erst, wenn du den Mut hast, dich wirklich und wahrhaftig darauf einzulassen. 

Suche dir Unterstützung

Ein weiterer wichtiger Schritt ist es, sich zu öffnen und Unterstützung zu suchen. Veränderungen sind oft einfacher, wenn man sie nicht alleine durchmacht. Suche nach spirituellen Gemeinschaften, Lehrern oder Mentoren, die dich unterstützen und dich auf deinem Weg begleiten können. Und öffne dich für Menschen in deinem Umfeld, die dir ein offenes Ohr und Unterstützung anbieten. Menschen, die verstehen, wo du gerade durch gehst und was du gerade erlebst und die dich motivieren und an dich und dein Licht glauben. 

Das kann dir helfen, dich sicherer zu fühlen und dir den Raum geben, dich auf deine spirituelle Reise zu konzentrieren.

Nimm dir auch Zeit, um dich selbst besser kennenzulernen. Spirituelle Veränderungen erfordern oft, dass wir uns mit uns selbst auseinandersetzen und unsere eigenen Bedürfnisse erkennen. Nimm dir regelmäßig Zeit, um zu meditieren oder dich auf andere Weise mit deiner inneren Welt zu verbinden. Dadurch wirst du lernen, deine Gedanken und Emotionen besser zu verstehen und dich selbst besser zu akzeptieren.

Fehler machen ist in Ordnung!

Und schließlich, denke daran, dass es in Ordnung ist, Fehler zu machen. Veränderungen sind oft mit Rückschlägen verbunden, aber das ist Teil des Prozesses. Vielleicht hilft dir die Perspektive, dass es keine Fehler gibt, sondern nur Möglichkeiten, dich weiter zu entwickeln. Potential, um dich besser kennenzulernen und zu erkennen, dass der Weg, den du gerade getestet hast, nicht DEIN Weg ist. Verurteile dich nicht selbst, wenn du nicht sofort den Fortschritt erzielst, den du dir erhofft hast. Akzeptiere deine Fehler als Teil des Lernprozesses und lerne daraus.

Wir leben in einer Welt, in der Fehler verurteilt werden. Doch indem wir uns Fehler erlauben, lernen wir auch, auf unsere Seele zu vertrauen. Und deine Seele kann dir zeigen, wie wunderbar und grossartig du bist und wie wichtig gerade dein Licht und eine Energie in diesem Entwicklungsprozess ist. Du bist wichtig. Du bist unersetzbar und die Menschheit braucht dich, deinen Mut, deine Reflexionsfähigkeit und deine wunderbare Kraft. Nutze sie weise.

Warum braucht es die Energie der Männer in diesem Veränderungsprozess der Erde?

Gerade die Männer spielen eine wichtige Rolle in der spirituellen Entwicklung der Erde. Es ist absolut notwendig, dass die Männer sich auf ihre spirituelle Reise begeben und ihre eigenen Fähigkeiten und Talente entdecken, um ihr volles Potenzial als Individuum und als Mitglied der Gesellschaft zu entfalten.

Durch eine bewusste spirituelle Praxis können Männer lernen, ihre Emotionen besser zu verstehen und zu regulieren. Damit können sie ihre Kommunikationsfähigkeiten zu verbessern und eine tiefere Verbindung mit anderen und mit der Welt um sie herum aufzubauen. Spirituelle Praktiken wie Meditation, Yoga oder die Verbindung mit der Natur und den eigenen Gefühlen können dazu beitragen, den Geist zu beruhigen, das Bewusstsein zu erweitern und das Wohlbefinden zu verbessern.

Auch inneren Konflikte zu lösen und ihre Beziehungen zu anderen Menschen zu verbessern ist etwas was spirituellen Männern leichter fällt. Weil sie mit ihrer Schöpferkraft verbunden sind. Durch die Auseinandersetzung mit ihrem eigenen Leben und ihrer eigenen Spiritualität können Männer auch dazu beitragen, patriarchale Strukturen und traditionelle Männlichkeitsnormen zu überwinden. Vor allem solche, die in der Vergangenheit dazu beigetragen haben, dass Männer ihre Emotionen unterdrücken und ihre Beziehungen zu anderen Menschen beeinträchtigen.

Indem Männer sich auf ihre spirituelle Reise begeben, können sie dazu beitragen, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Sie können durch ihr eigenes Vorbild dazu beitragen, andere Männer dazu zu ermutigen, sich ebenfalls auf ihre spirituelle Reise zu begeben. Gemeinsam können Männer dazu beitragen, eine Gesellschaft zu schaffen, die auf Werten wie Empathie, Liebe, Mitgefühl und Verständnis basiert.

Und genau deshalb brauchen wir die mutigen, kraftvollen Krieger des Lichtes so dringend. Ich wünsche dir den Mut, dich dieser Reise von ganzem Herzen hinzugeben.

Alles Liebe,

Marisa

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  • Liebe Marisa,
    der Blogbeitrag Männer und Spiritualität ist sehr gut und wichtig.
    Vielleicht könntest du mal einen Podcast (ich höre Sie, seit der ersten Stunde und mag Sie sehr) mit Lex van Someren machen.
    Er bietet Kurse für Männer an, auch für Frauen und ich finde seine Sichtweise sehr interssant.
    Hier mal ein Link von einem Interview mit Ihm https://www.youtube.com/watch?v=a1b-W6Vr2Xs , wo er über das Mann sein spricht.
    Vielen Dank für Deine wundervolle Arbeit.
    Herzliche Grüße

    Anja

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