486 – Frauenstreiktag und März-Energien: Warum Sichtbarkeit jetzt spirituell ist

Der März hat begonnen: laut, unruhig und mit spürbarem Umbruch. In dieser Podcastfolge wollte ich eigentlich wie gewohnt mit dir in die Vertiefung zum Monat gehen – dir etwas geben, woran du dich orientieren kannst. Und dann habe ich mich entschieden: Heute nicht.

Denn heute ist Frauenstreiktag. Weil der 8. März (Internationaler Frauentag) dieses Jahr auf einen Sonntag gefallen ist, wird am 9. März gestreikt – international, auch bei uns in der Schweiz. Und ich streike heute als Frau. Mein Team streikt ebenfalls.

Nicht, weil es ein Trend ist. Nicht, weil es „cool“ wäre. Sondern weil es eine Haltung ist. Und weil es 2026 so viele Gründe gibt, warum wir Frauen für uns Frauen einstehen müssen.

Warum uns der Frauenstreiktag wichtig ist

Ich möchte, dass du verstehst, warum ich das mache. Und warum ich finde, dass es so wichtig ist, dass wir als Frauen zusammenstehen.

Ein Grund ist spirituell: Die Welt verändert sich durch die Frauen. Wir tragen Veränderung in die Welt – so wie der Frauenkörper Leben gebären kann. Und so gebären wir gemeinsam mit der Erde eine neue Welt.

Und gleichzeitig tragen Frauen so oft den unsichtbaren Anteil: Mental Load, Organisation, Gefühlsarbeit. Viel Betreuung, Pflege und Haushalt wird selbstverständlich von Frauen erwartet. Dazu kommen Mikroaggressionen – dieses Abtun von Gefühlen, dieses „Du bist zu emotional“, „Du stellst dich an“. Und es endet nicht dort: Viele Frauen erleben Grenzverletzungen und Gewalt. Viele tragen eine subtile Angst mit sich – so sehr, dass es zur Gewohnheit wird.

Auch finanziell sind viele Frauen in Abhängigkeiten, weil sie Teilzeit arbeiten oder ihre Karriere unterbrechen. Das kann später zu weniger Sicherheit und Altersarmut führen. Und dann ist da dieser permanente Druck, „richtig“ zu sein – der Körper, das Aussehen, die Kleidung, die Grösse. Wir sind so gewohnt, Frauenkörper zu beurteilen, dass es kaum noch auffällt, wie grenzüberschreitend das ist.

Ich sage das auch ganz klar: Feminismus hat für mich nichts mit Kampf gegen Männer zu tun. Ich liebe Männer und ich habe grossartige Männer in meinem Leben. Und gleichzeitig sehe ich: Wir leben seit Jahrtausenden im Patriarchat. Und solange wir nicht in Harmonie kommen, drehen wir uns weiter im Kreis. Feminismus ist für mich ein Ja zur Weiterentwicklung, ein Ja zur Würde, zur Sicherheit und zur Gerechtigkeit.

Und was bringt der März energetisch?

Der März ist unruhig und bringt Transformation. In der Vertiefung wird er als Neuordnung beschrieben: Wiederstand und Aufbruch können gleichzeitig da sein – beides ist in Ordnung.

Erzengel Metatron ist im März besonders präsent. Er steht für Klarheit und für die Blaupause. Im Channeling heisst es sinngemäss: Aktiviere deine kosmische Architektin in dir. Es geht darum, deine Lebensblaupause neu anzuschauen, neue Strukturen zu schaffen und loszulassen, was nicht mehr passt.

Ein zentrales Thema ist: Damit Neues entstehen kann, muss Altes gehen. Ich teile dazu auch etwas Persönliches: Ich ziehe im März um. Ein Umzug bedeutet für mich Entwurzelung – keine Routine, alles anders, vieles unbekannt. Und genau darin liegt Heilung: mich annehmen, auch wenn es sich gerade nicht wohl anfühlt. Mich in den Arm nehmen, statt mich zu verurteilen.

Der März bringt ausserdem das Einstehen für dich selbst mit sich: deine Wahrheit erkennen, Entscheidungen treffen, deinen Seelenweg gehen – auch wenn Druck spürbar ist. Wichtig ist dabei zu verstehen: Diese Unruhe ist nicht gegen dich. Sie schafft Raum für ein neues Fundament.

Und dieses neue Fundament braucht Verbindung – zu allem, was ist. Wenn du dein Menschsein ablehnst, fehlt dir Erdung und Materie. Wenn du die geistige Welt ablehnst, fehlt dir die Verbindung zur Seele. Der März lädt dich ein, hinzuschauen: Wo bin ich noch nicht in Harmonie? Wo darf ich Grenzen setzen, Gefühle leben, einen besseren Rhythmus finden, mich nähren, Ordnung und Struktur in mein Feuer bringen – und mich gleichzeitig tiefer auf Intuition und Meditation einlassen?

Eine kleine Übung mit Metatron

In der Folge für die Vertiefung teile ich eine Übung mit dir, in der du dich in den Würfel von Metatron stellst und dich verbindest. 

Wenn du die März-Vertiefung hören möchtest: Schreib eine Mail an team@seelenschimmer.com – und teile dabei auch, was dein konkreter Beitrag zum Frauenstreiktag war oder ist.

Diese Folge ist eine Einladung, sichtbar zu werden – und gleichzeitig dein Fundament neu zu setzen. Nicht gegen dich, sondern für dich.

Alles Liebe,

Marisa


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