Du gibst dir Mühe. Du bist spirituell unterwegs. Du willst liebevoll sein. Und trotzdem bist du manchmal hart zu dir. Du funktionierst, du hältst durch, du bist stark – aber innerlich wird es eng.
In dieser Podcastfolge nehme ich dich mit in die Energie der aufgestiegenen Meisterin Kuan Yin – der Meisterin des Mitgefühls. Nicht als etwas Abgehobenes, sondern als etwas, das dich im Alltag wirklich tragen kann.

Wer ist Kuan Yin?
Kuan Yin ist eine ostasiatische Meisterin, die als Göttin der Barmherzigkeit verehrt wird. Sie wird als Meisterin des Mitgefühls verehrt, als eine Energie, die den Ruf von leidenden Wesen hört und Hilfe bringt.
Für mich ist Kuan Yin vor allem eine Energie, die dich daran erinnert:
- Sanftheit ist keine Schwäche.
- Mitgefühl bedeutet nicht, alles zu ertragen.
- Mitgefühl beginnt bei dir selbst.

Sie ist weich, tragend, beruhigend, annehmend – und gleichzeitig klar. Eine klare Sanftheit.
Wenn ich mich mit Kuan Yin verbinde, sehe ich sie oft hell gekleidet, in Weiss oder perlmuttartigen Farben. Häufig ist sie mit Wasser verbunden – für mich ein Symbol für Reinigung, Heilung und fliessende Herzenergie. Manchmal zeigt sie sich mit einer Lotusblüte, als Zeichen für Herzheilung und innere Reinheit.
Mitgefühl ohne Grenzen ist Selbstaufgabe
Wenn Kuan Yin etwas ganz deutlich macht, dann diesen Kernsatz:
Mitgefühl ohne Grenzen ist Selbstaufgabe. Mitgefühl mit Grenzen ist Heilung.
Viele spirituelle Menschen haben ein riesiges Herz. Sie wollen geben, unterstützen, helfen, vorangehen. Und genau deshalb kippt es manchmal.
Du willst es richtig machen. Du willst niemanden enttäuschen. Du willst liebevoll sein. Und plötzlich ist das Mitgefühl nicht mehr Mitgefühl, sondern Selbstaufgabe.
Vielleicht kennst du den Moment, in dem du innerlich zumachst. Oder gereizt wirst. Oder merkst: Jetzt wird es mir zu viel.
Kuan Yin ist für mich eine Meisterin an deiner Seite für Zeiten, wenn dein Herz müde wird. Wenn du eine Schulter zum Anlehnen brauchst. Sie erinnert dich an etwas ganz Wesentliches:
Du darfst weich sein, ohne Angst zu haben, dich zu verlieren.
Grenzen setzen – auch wenn das schlechte Gewissen kommt
Mitgefühl heisst nicht, dass du immer verfügbar bist. Grenzen zu setzen ist manchmal herausfordernd, weil danach oft ein schlechtes Gewissen auftaucht. Ich kenne das gut. Und ich habe gelernt: Wenn ich eine Grenze setze, darf ich danach auch das schlechte Gewissen annehmen.
Ich akzeptiere, dass ich mich kurz unwohl fühle, weil ich mich für mich entscheide. Weil ich Mitgefühl mit mir selbst habe.
Und manchmal hilft es sogar, das zu benennen:
Ich habe gerade ein schlechtes Gewissen, nein zu sagen. Aber ich merke, dass ich mich um mich kümmern muss.
Du wirst überrascht sein, wie oft ein gesundes Umfeld das einfach akzeptiert.
Eine tiefe, verlässliche Verbindung zur geistigen Welt ist nichts, was man einmal hört und dann kann. Es ist Praxis. Übung. Ein Raum, in dem du begleitet bist.
Wenn dich Kuan Yin berührt hat, ist das vielleicht dein Zeichen: Du bist bereit für mehr Verbindung.
Und dann kommt eine wichtige Frage: Wie erkennst du zuverlässig, wer dich begleitet? Wie bekommst du klare Antworten – statt nur ein schönes Gefühl?
Genau dafür gibt es meinen Kurs „Im Gespräch mit deinem Geistführer“. Dort führe ich dich Schritt für Schritt in eine stabile Verbindung mit deiner geistigen Führung: Kontakt aufbauen, Botschaften unterscheiden, Vertrauen stärken und das Ganze so integrieren, dass du im Alltag wirklich mit deinem Spirit Team lebst.
Wo wünschst du dir mehr Mitgefühl mit dir selbst? Und wo wünschst du dir klarere Grenzen? Ich freue mich riesig, von dir zu lesen.
Alles Liebe,
Marisa
