In der heutigen Podcast-Folge habe ich Christina zu Gast – und wir tauchen gemeinsam in ein Thema ein, das mich immer wieder tief berührt: Tierkommunikation mit Pferden. Es geht nicht einfach darum, allgemein mit Tieren zu sprechen, sondern ganz bewusst mit diesen wundervollen Wesen, die so viel Ruhe, Klarheit und Weisheit in sich tragen.
Christina ist seit Jahren Teil vom Team Seelenschimmer und arbeitet daneben in ihrer eigenen Online-Praxis. Seit ihrer Kindheit ist sie eng mit Pferden verbunden. Und genau diese lebenslange Verbindung macht dieses Gespräch so besonders.
Christinas Weg mit Pferden: „Es war einfach immer da“
Christina ist mit Pferden aufgewachsen. Schon als kleines Kind waren Pferde ein selbstverständlicher Teil ihres Alltags – nach dem Kindergarten, nach der Schule, immer im Stall, immer in ihrer Energie. Später hatte ihr Vater einen grossen Reitstall mit rund sechzig Pensionspferden und mehreren eigenen Pferden. So waren Pferde nicht nur ein Hobby, sondern vielmehr ein Feld, in dem sie sich zu Hause fühlte.
Als wir darüber sprachen, wie sie Pferde in Bezug auf Tierkommunikation kennengelernt hat, wird sehr deutlich, das für Christina die Kommunikation nie etwas war, das sie lernen musste. Sie beschreibt es so, dass der Zugang immer natürlich da war – telepathisch, energetisch, still. Erst als sie später ihre Hellsinne bewusster geschult hat, konnte sie diese Verbindung noch klarer übersetzen und gezielter einsetzen.
Ich selbst erlebe Pferde in der Tierkommunikation als extrem kommunikativ. Die Verbindung ist selten schwierig – im Gegensatz zu Katzen, die manchmal einfach ihren eigenen Plan haben. Christina nimmt das genau so wahr, dass Pferde (und auch Hunde) meist sehr direkt sind. Sie erzählen viel – und sie sind dabei erstaunlich bewusst.

Sie sprechen nicht nur über sich selbst, wie etwa, was ihnen im Alltag fehlt (Futter, Auslauf, Ruhe), wie es ihnen in der Herde geht oder auch, was sie körperlich oder emotional brauchen. Pferde beziehen ihre Menschen mit ein und teilen in der Kommunikation viel über ihre Halter und Reiter mit.
Pferde als Spiegel: Sie schützen niemanden
Ein Punkt, den ich besonders spannend finde: Pferde sind ein unglaublich klarer Spiegel. Christina erzählt ein Beispiel aus einer Kommunikation mit einem Grand-Prix-Dressurpferd. Im Training lief alles gut – aber auf dem Turnierplatz hakte es. In der Kommunikation wurde deutlich, dass nicht die Reiterin das Hauptthema war, sondern die Besitzerin, weil sie viel Stress, viel Druck und eine sehr aufgedrehte Energie hatte. Und das Pferd hat diese Energie komplett übernommen.
Das ist etwas, das ich selbst auch so erlebe. Im Gegensatz zu Hunden, die sehr loyal sind und ihre Besitzer schützen, sind Pferde absolut klar und sie sagen, wie es ihnen geht und was sie wahrnehmen.
Wir sprechen auch über ein sensibles Thema, nämlich über Pferde im Leistungssport. Christina sagt ganz offen, dass es da grosse Unterschiede zwischen den Pferden geben kann. Es gibt Pferde, die wirklich für die Arbeit brennen, motiviert sind und lernen wollen. Dann wiederum gibt es Pferde, die ganz klar sagen, dass sie das nicht mehr machen und aus dem Sport raus möchten.
Sie betont dabei etwas Wichtiges. Wer eine Tierkommunikation bucht, sollte bereit sein, auch Informationen zu bekommen, die man vielleicht nicht hören will. Oft ist nicht alles sofort umsetzbar und es braucht Übergänge. Manchmal braucht es die ehrliche Anerkennung des Problems.
Pferde erden dich – aber auf eine sanfte Art
Wenn ich an Pferde denke, ist Erdung das Erste, was in mir auftaucht. Und gleichzeitig ist es keine schwere Erdung. Christina drückt es sehr schön aus, indem sie sagt, dass Pferde einen in die eigenen Mitte bringen. Sie wirken beruhigend und gleichen aus. Und obwohl Pferde Fluchttiere sind und sehr hoch schwingen, tragen sie etwas in sich, das uns Menschen wieder zurückholt – in eine ruhige Präsenz.
Christina hat das besonders gemerkt, als sie selbst mit dem Reiten aufgehört hat, denn plötzlich fehlte etwas. Es dauerte Monate, bis ihr auffiel, dass ihr im Alltag diese erdende Pferde-Energie fehlte.
Zum Abschluss bringt Christina ein Bild mit ein, das ich sofort unterschreiben kann. Sie sagt, wenn wir die Möglichkeit haben, Kinder mit Pferden zusammenzubringen, ist das unglaublich bereichernd. Es bedeutet nicht, dass jede Familie ein Pferd braucht – Pferde können einfach Kindern helfen, sich gesehen zu fühlen und besser in ihrer Inkarnation anzukommen.
Ich kenne das aus meiner eigenen Jugend: Der Stall war ein Ausgleich. Ein Ort, an dem der Druck vom Alltag leiser wurde. Manchmal war es nicht einmal das Reiten – sondern Putzen, Stallarbeit, Spazieren. Einfach da sein.

Und genau das ist vielleicht eine der grössten Gaben der Pferde, sie lassen alles andere verblassen.
Wenn du Christina finden möchtest, dann klicke hier.
Und wenn du jetzt gemerkt hast, wie sehr dich Pferde rufen (oder wie sehr du sie vermisst), dann ist dies genau dein Zeichen, wieder einmal bewusst in diese Energie einzutauchen – sei es im Stall, bei einem Spaziergang, in einer Kommunikation oder einfach in deinem Herzen.
Alles Liebe,
Marisa

