Traum? Wirklichkeit? Oder vielleicht sogar Klartraum?

Wie hast du es mit dem Träumen? Bist du ein Mensch, der viel und intensiv träumt oder kannst du dich kaum je an einen Traum erinnern?

Oder bist du vielleicht genau in der Mitte davon und kannst dich manchmal monatelang nicht an Träume erinnern? Dann wieder hast du eine Phase, in der deine Träume intensiv sind und stark nachhallen?

Was ist ein Traum denn eigentlich?

Ich bin sicher, dass die Wissenschaft eine interessante Erklärung dafür gefunden hat, was ein Traum eigentlich ist und was ein Traum nicht ist. Und ich habe mich ganz bewusst entschieden, für diesen Blogbeitrag nicht nachzulesen, was denn die Wissenschaft da genau sagt, denn ich will dir keine Erklärungen liefern, die du an einem anderen Ort sicher viel besser finden wirst.

Im Gegenteil: Es geht mir darum, dich mit auf eine Reise zu nehmen und mit dir anzuschauen, was ein Traum denn auch sein kann.

Wenn ich mir überlege, was ich träume, dann kann ich es in 4 Kategorien einteilen:

Und ja, ich bin stolz auf die „wissenschaftlichen“ Namen, die ich da für meine Traumkategorien erfunden habe.

Findest du sie nicht auch cool? Ich muss schmunzeln, wenn ich mir überlege, was für komplizierte Gespräche daraus entstehen können, wenn du dich mit deiner Freundin über Lern-Aufgaben-Träume oder Thema-Bearbeitungs-Träume unterhältst.

(Wie wäre es mit einem kleinen Wettbewerb am Rande dieses Blogs: Wer schreibt mir die besten Namen für die Traumkategorien, die ich hier festhalte? Wie würdest du die Kategorien nennen? Schreibe es mir unten in die Kommentare und wenn mir dein Name gefällt, werde ich die Kategorie umtaufen. )

Verarbeitungs-Traum

Ich bin sicher, dass dir der Verarbeitungs-Traum wohlbekannt ist. Wenn du ein Thema hast, dass dich beschäftigt hat den ganzen Tag, dann träumst du in der Nacht davon. Es ist ein bisschen so, wie wenn dein Gehirn sich noch weitere Gedanken dazu machen muss und einfach noch nicht fertig geworden ist. Darum geht dein Thema in den Traum über und du ergibst dich den bunten Bildern, die sich da zeigen.

Ich verarbeite meinen Alltag oft in Träumen und das sind auch Träume, die mich nicht wirklich gross beschäftigen oder mich emotional berühren. Allerdings erinnere ich mich sehr gut daran, dass ich vor 20 Jahren im Kino war und dann in der Nacht von dem (total oberflächlichen, romantischen) Film geträumt habe. Ich kann mich deswegen so gut daran erinnern, weil es so ein sinnloser Traum war in meinen Augen.  Am Morgen hab ich mir so sehr darüber gewundert, warum ich von einem so oberflächlichen Film träumen sollte. Aber offenbar war mein Gehirn noch nicht fertig mit dem Verarbeiten des Filmes und musste ihn in der Nacht noch etwas genauer „betrachten“.

Natürlich ist es selten, dass wir so etwas verarbeiten. Meistens hat die Verarbeitung mehr Sinn und mehr Struktur. Meiner Einschätzung nach sind das die häufigsten Träume und es sind auch die Träume, an die wir uns am wenigsten erinnern, weil sie für unsere Seelenentwicklung nicht wirklich relevant sind.

Albtraum - oder Lern-Aufgaben-Traum

Ich bin sicher, du hattest auch schon den einen oder anderen Albtraum in deinem Leben. Wer hatte das noch nicht?

Ein Albtraum kann sein, dass du irgendwo hinunter fällst. Es ist aber auch möglich, dass du mit Monstern zu tun hast. Es sind auf jeden Fall Träume, die dich sehr beschäftigen und die dich aufgeregt und aufgewühlt aufwachen lassen.

Und genau darum, weil sie uns so aufwühlen, gehören für mich Lern-Aufgaben-Träume in die gleiche Kategorie wie Albträume.

Unter einem Lern-Aufgaben-Traum verstehe ich einen Traum, der dich an eine Lern-Aufgabe führt und in dem du dich mit einem Thema auseinandersetzen kannst, dem du in deinem Wachbewusstsein eher entfliehst.

Ängste verarbeiten in Träumen

Stellen wir uns vor, dass du Angst vor engen Räumen hast. Dann wäre es möglich, dass du dich im Traum in einer Höhle oder einem engen Lift wiederfindest. In einer Situation, die für dich eben mit Panik und unangenehmen Gefühlen verbunden ist.

Dieser Traum hilft dir, dich mit diesen Ängsten zu verbinden und dich damit auseinander zu setzen. Er unterstützt dich dabei, dass du dich mit deinem Thema auseinander setzt und es aus verschiedenen Perspektiven anschaust. Vielleicht könnte man sogar sagen, dass du deine Themen in homöopathischen Dosen anschauen kannst. Du kannst immer mehr Wissen darüber gewinnen, so dass es dich in deinem Alltag nicht mehr so beschäftigen muss.

Bei diesen Träumen ist es für mich total wichtig, den ganzen Traum zu betrachten: Was war die Szene genau? Wie habe ich mich gefühlt? Wie habe ich mich WANN gefühlt? Wer war mit dabei?

Wenn ich einen Lern-Aufgaben-Traum träume, dann ist es sehr oft so, dass ich quasi eine Helfer-Person an meiner Seite habe. Dann ist da eine Freundin oder ein Wesen aus meinem Spirit Team in meinem Traum, das mich unterstützt und das mir hilft, mich mit meinem Thema auseinander zu setzen.

Lern-Aufgaben-Träume sind Träume, die wir über viele Jahre hinweg in den unterschiedlichsten Variationen träumen können. Es sind Themen, die wir eben wirklich bearbeiten sollen und sie aus möglichst vielen Perspektiven betrachten dürfen.

Wenn du mit deinem Thema in Frieden gekommen bist, dann ist es gut möglich, dass die Träume aufhören. Oder zumindest, dass sich die Frequenz stark reduziert in der du davon träumst.

In den letzten Jahren sind diese Träume bei vielen Menschen immer intensiver geworden. Durch unseren Aufstiegsprozess dürfen wir die alten Themen jetzt abschliessen. Dafür müssen wir sie aber nochmals anschauen und das dürfen wir in diesen Träumen sehr lebhaft und oft sehr bunt machen.

Thema-Bearbeitungs-Traum

Bei eine Traum, in dem es darum geht, ein bestimmtes Thema zu bearbeiten, handelt es sich um Träume, die uns mit unserer Seele und den Wesen aus der geistigen Welt verbinden.

Stellen wir uns vor, dass sich deine Seele entschieden hat, sich mit dem tiefen Wissen über alle Leben auf der Erde, die sie je hatte, zu verbinden. Dann könnte es sein, dass deine Seele sich mit Meister Melchizedek verbindet und ihn bittet, ihr Zugang zu den Hallen von Amenti zu gewähren. Damit du dann diesen Zugang auch nutzen kannst, beginnst du, in den Nächten intensiv zu träumen.

Diese Träume können verschiedene Szenen aufweisen. Es ist möglich, dass du dich selber beim Leben von Büchern oder in einer Bibliothek wieder findest. Es ist aber auch sehr gut möglich, dass du von vergangenen Leben, fremden Orten oder fremden Menschen träumst. Diese Menschen, Orte und Leben sind dir dann im Traum sehr nahe sind.

Beides sind typische Anzeichen dafür, dass du gerade dabei bist, intensiv ein Thema zu bearbeiten. Für mich sind diese Träume Zeiten der Weiterbildung. Du hast dich dafür entschieden, im Nachtbewusstsein das zu machen, was ich ein Intensivtraining nennen würde. In diesen Zeiten kann es sehr gut sein, dass du müde bist, wenn du erwachst am Morgen und das Gefühl hast, dass der Schlaf nicht mehr erholsam ist.

Vielleicht merkst du auch, dass du anfängst, dich für ein Thema zu interessieren, dass dich früher nie angesprochen hätte.

Es gibt (viele) Menschen, die ihren Erwachungsprozess machen, weil sie irgend ein heftiges Schlüsselerlebnis hatten. Einen Unfall, eine intensive Geburt, ein Nahtod-Erlebnis oder ein Trauma, dass sie erlebt haben.

Gerade wenn dein Prozess dadurch angekurbelt wurde, kann es sehr gut sein, dass du „intensive Weiterbildungen auf der feinstofflichen Ebene“ besuchst. Dass du dann eben ein Thema im Traumbewusstsein bearbeitest, weil du im Wachbewusstsein dafür keine Zeit hast. Es ist auch möglich, dass deine Seele sich entschieden hat, dir so viel Wissen in so kurzer Zeit zu vermitteln, dass du nicht alles erfahren könntest, wenn du nur dein Wachbewusstsein dafür nutzen könntest. Diese Thema-Bearbeitungs-Träume sind sehr, sehr intensiv und sie können sehr viele Dinge in dir auslösen.

Auch hier: In den letzten Monaten höre ich von vielen Menschen in meinem Umfeld, dass sie genau diese Art von Träumen haben und sehr intensiv damit arbeiten, sich weiter zu entwickeln.  

Träume verändern so vieles

Gerade wenn dein Prozess dadurch angekurbelt wurde, kann es sehr gut sein, dass du „intensive Weiterbildungen auf der feinstofflichen Ebene“ besuchst. Dass du dann eben ein Thema im Traumbewusstsein bearbeitest, weil du im Wachbewusstsein dafür keine Zeit hast. Es ist auch möglich, dass deine Seele sich entschieden hat, dir so viel Wissen in so kurzer Zeit zu vermitteln, dass du nicht alles erfahren könntest, wenn du nur dein Wachbewusstsein dafür nutzen könntest. Diese Thema-Bearbeitungs-Träume sind sehr, sehr intensiv und sie können sehr viele Dinge in dir auslösen.

Auch hier: In den letzten Monaten höre ich von vielen Menschen in meinem Umfeld, dass sie genau diese Art von Träumen haben und sehr intensiv damit arbeiten, sich weiter zu entwickeln.  

Ich liebe diese Art von Träumen, auch wenn sie oft sehr anstrengend sind. Meistens sind sie über eine gewisse Zeit und dann flacht es wieder ab. Wundere dich also nicht, wenn du mal zwei Wochen oder Monate intensiv träumst und dann ist es auf einmal vorbei.

Dann hast du einfach diese spezifische Weiterbildung abgeschlossen und darfst gerade Urlaub machen und alles setzen lassen.

Ich bin hier versucht zu sagen: Es geht nicht darum, alles zu verstehen, was du da träumst. Deine Seele versteht es. Du musst es nicht auch verstehen, vor allem nicht mit deinem Wachbewusstsein. Nimm es einfach an.

Allerdings bekomme ich eben aus der geistigen Welt dazu die Info, dass diese Träume seit einiger Zeit immer intensiver werden und du dich immer besser daran erinnern kannst. Weil wir eben lichtvoller werden und weil unser Prozess immer mehr Schwung aufnimmt. Wir sind dabei aufgefordert, immer mehr zu erkennen, was wir eigentlich alles sind und was wir alles erreichen können. Darum wundere dich auch nicht, wenn du dich eben doch an alles erinnern kannst und wenn du plötzlich viele Erkenntnisse aus deinen Träumen schöpfen kannst.

Ich würde dir in dem Fall dringend empfehlen, ein Traumtagebuch zu führen, denn diese Träume gehören zu deiner Seelenentwicklung und du hast hier viel Potential, wirklich zu lernen.

Klar-Träume

Von all den lustigen Traum-Namen, die ich hier entwickelt habe, ist Klar-Traum derjenige, den es wirklich gibt und den wir auch nicht (so einfach) ändern können.

Bei einem Klartraum handelt es sich um einen prophetischen Traum. Ein Traum, in dem sich die Zukunft zeigt. Klarträume können die individuelle Zukunft eines Menschen zeigen oder auch die Zukunft der Welt oder eines Landes.

Ein Klartraum kann aber noch viel mehr.

Ich hatte eine Studentin, die konnte in Klarträumen Jenseitskontakte wahrnehmen. Wer sich also von ihr einen Jenseitskontakt gewünscht hat, der hat ihr das gesagt, ohne dabei viele Informationen zu teilen. Sie hat sich dann schlafen gelegt und konnte dir am nächsten Tag genau erzählen, wer bei ihr war und wie diese Person mit dir verbunden ist.

Das ist super ungewöhnlich und von den hunderten Studenten und Studentinnen, die ich bereits unterrichten durfte, habe ich nur eine einzige kennengelernt, die dazu in der Lage war.

Was hingegen relativ oft vorkommt und was ich auch selber oft erlebe sind Träume, die sich auf die Zukunft beziehen. Dabei kann das meine Zukunft sein, es kann die Zukunft von jemandem in meinem Umfeld sein oder es kann die Zukunft der Welt sein.

Einer meiner Träume

Ich erinnere mich sehr lebhaft an einen Traum, den ich vor ziemlich genau zwei Jahren hatte. Damals war die Pandemie gerade noch kein Thema, aber ich habe geträumt, dass ein grosser Krieg los geht und die ganze Welt betrifft. Ich konnte die Flugzeuge sehen, die dafür benutzt wurden, doch interessanterweise waren diese Flugzeuge in meinem Traum alle unsichtbar. Ich konnte nur die Umrisse vor den stürmischen Wolken sehen und wusste einfach, dass sie da sind. Diese Flugzeuge flogen von Westen nach Osten und am Himmel hat sich ein grosser Sturm zusammengebraust. Das Licht war grau und gelb, genau so, wie es ist, bevor das Gewitter losbricht.
Ich selber stand in dem Traum in einem Feld aus hohem Wildgras, hinter mir ein Warteraum von einem Bahnhof mitten im Nirgendwo. Es gab zwar ein Bahngleis, aber das war komplett überwachsen mit Gras und ich wusste, dass hier nicht oft Züge durchfahren. Ich habe in dem Traum zu meinen Begleitern gesagt: Jetzt geht es los.

Die Bilder, die ich in diesem Traum gesehen habe, waren so beeindruckend, dass ich sie noch heute sehr klar im Kopf habe.

Dieser Traum hat sich sehr schnell sehr klar bewahrheitet und ich war nicht überrascht, als wir ein paar Wochen später unsere ganze Welt auf den Kopf gestellt bekommen haben. Und wenn ich jetzt mit zwei Jahren mehr Wissen darauf zurück schaue, ist dieser Traum genau so wahr geworden, wie ich ihn geträumt habe.

Nach diesem Traum bin ich aufgewacht und wusste, dass es ein Klartraum war. Ich wusste, was auf uns zukommen würde.


Ein Klartraum fühlt sich anders an. Es ist ein Traum, an den du dich detailliert erinnern kannst und der dir auch Monate oder Jahre später noch deutlich im Kopf ist. Sie sind sehr scharf und sehr klar und das Gefühl in diesen Träumen ist oft, wie wenn du auf einem lupenreinen Bildschirm einen Film schauen würdest. In Klarträumen fühle ich mich oft einfach als Zuschauerin und nicht unbedingt als Teilnehmerin.

Diese Träume können sich auf dich beziehen, müssen sie aber nicht. Ich persönlich träume öfters Klarträume über die Menschen in meinem Umfeld, als dass ich von meiner eigenen Zukunft träume.

Die Symbolik von Träumen

Vielleicht suchst du in diesem Beitrag nur danach, dass du deinen Traum verstehen kannst. Vielleicht hast du etwas geträumt und jetzt möchtest du, dass jemand für dich diesen Traum deutet und übersetzt.

Und das werde ich nicht tun.

Denn eines der wichtigsten Dinge, die ich in jedem meiner Kurse vermittle ist: Deine Symbolik ist DEINE Symbolik.

Nur weil ich ein Bär mit dem Thema Mütterlichkeit verbinde, heisst das noch lange nicht, dass du diesen Bär auch damit verbindest.

Du findest im Internet tausende von Seiten, die dir helfen sollen, deine Träume zu deuten. Aber weisst du was: Diese Seiten sind alle nicht du. Sie haben nicht deine Geschichte, nicht deine Bilder und nicht deine Wahrnehmung.

Wenn du wirklich verstehen willst, was ein Symbol in einem Traum für dich bedeuten könnte, dann beginne deine Träume aufzuschreiben. Beginne dich selber zu reflektieren und zu überprüfen, wie es dir vor dem Traum gegangen ist. Wie es dir nach dem Traum gegangen ist. Was der Traum bei dir an Gefühlen und Emotionen ausgelöst hat.

Wenn du wirklich verstehen willst, was ein Symbol bedeutet, lerne dich selber kennen und erkenne, was das Symbol für DICH bedeutet. Denn egal, wie gut die Traumdeutung ist, die du von aussen bekommst:
Es ist niemals DEINE Traumdeutung und das ist es doch, worum es geht.


Welche dieser Träume kennst du von dir selber? 

Wie gehst du damit um? 

Führst du ein Traumtagebuch?

Ich freue mich mega darauf, in den Kommentaren von deinen Namens-Vorschlägen und deinen Erfahrungen zu lesen. 

Alles Liebe,

Marisa

Kennst du schon die Seelenschimmer Community?

Die Community ist ein geschützter Bereich für feinfühlige Menschen. Hier findest du Gleichgesinnte und kannst dich mit ihnen austauschen.


Was auch spannend sein könnte für dich:

  • oooh mein Gott Marisa- ich hatte fast denselben Klartraum wie du kurz vor Ausbruch der Pandemie!Die Bilder fast dieselben, ausser bei mir waren die Flugzeuge sichtbar bzw. eines flog direkt über uns vorbei und das Bahngleis kam nicht vor. Es war Krieg und ein Sturm kam auf, doch ich war entspannt mit meiner Schwester auf einem Spaziergang. Ich weiss noch als ich aufgewacht bin, dachte ich”es fühlt sich an wie ein Klartraum, doch es kann nicht sein, Krieg in der heutigen Zeit?!Unmöglich!Ich schrieb den Traum deshalb nicht auf, doch kann mich daran erinnern als wäre es gestern gewesen…

  • Liebe Marisa, leider kann ich mich nicht oft an meine Träume erinnern, als Kind hatte ich oft Alpträume, ich habe ‘Verarbeitungsträume’ gehabt. Ich habe das “Gefühl”, dass ich gut schlafe und am Morgen erholt bin.
    Gruss Luzia

  • Ich hatte bis jetzt immer gedacht, Klarträumen heißt einfach, das man sich bewusst ist das man träumt? Ein paar Mal ist mir das auch passiert, allerdings ist es auch wieder einige Jahre her.
    Als Kind hatte ich 2 immer wiederkehrende Träume: einmal wurde ich von irgendjemand/irgendetwas verfolgt, aber immer wenn ich mich umsah konnte ich niemanden sehen. Es war nur ein Gefühl, das da etwas/jemand auf mich zukommt.
    Das zweite war ein Falltraum – meistens von einer Klippe. Immer wenn ich unten aufkam, bin ich aufgewacht.
    Beim Verfolgungstraum war ich irgendwann (nach Jahren) so genervt das ich mich umgedreht und in die Richtung gegangen bin, aus der ich die Präsenz spürte. Ich kam aber nie bei irgendjemanden an. Das habe ich noch ein oder zwei Mal gemacht, ohne je auf jemanden zu stoßen. Danach habe ich davon nie wieder geträumt.
    Die Fallträume haben mir nach einiger Zeit richtig Spaß gemacht, sogar das unten aufkommen fühlte sich eher wie ein Schluckauf an (irgendwie kribblig) und ich bin im Traum dann einfach aufgestanden und habe weitergemacht. Leider hörte diese Art Traum dann auch sehr bald auf.
    Ich frage mich ob das Bearbeitungs-Träume oder Lern-Aufgaben Träume waren?

  • Liebste Marisa,
    vielen Dank für deinen spannenden Artikel.
    In den letzten Wochen habe ich mich mal wieder intensiver mit meinen Träumen befasst und mich umso mehr gefreut, dass du gerade jetzt darüber schreibst.
    Ich träume viel, meist mehrere Träume pro Nacht, die ich auch versuche am nächsten morgen alle aufzuschreiben. Zukünftig möchte ich auch mal die verschiedenen Traumqualitäten und Emotionen noch genauer notieren um ein besseres Gefühl für die unterschiedlichen Träume zu bekommen.

    Verarbeitungsträume würde ich wahrscheinlich unterscheiden.
    Zum einen in den “Tagesaktuellen – Ereignis – Verarbeitungstraum”, wo ich intensive Geschehnisse des Tages mit in meinen Traum nehme, wo sie oftmals einfach weiterlaufen. Zum Beispiel als Kind, das erste mal mit einem Ring auf der Wasserrutsche zu rutschen, den ganzen Tag. Das war so intensiv, dass ich die ganze Nacht lang (im Traum) weiter gerutscht bin und ne Menge Freude hatte.
    Dann würde ich sagen gibt es noch den “Thematischen – Verarbeitungstraum”, der vielleicht nicht immer im Bezug zum Tagesgeschehen steht und sich eventuell auch wiederholt und teilweise wandelt, aber auf jeden Fall ein Thema zeigt, das bewusst oder unbewusst ist und verarbeitet werden möchte Bei mir war das vor vielen Jahren die Begegnung mit einer Freundin, von der ich immer mal wieder in verschiedenen Varianten geträumt habe, nachdem sie den Kontakt abgebrochen hatte. Als wir uns wieder versöhnt hatten hörten diese Träume auf.

    Schön finde ich, dass du den Albtraum zusammen mit der Lernaufgabe nennst. Tatsächlich habe ich selten Albträume, doch wenn, dann nehme ich sie auch ziemlich genau unter die Lupe. Ich denke, dass dann mit einigem Nachdruck ne wichtige Botschaft in mein Bewusstsein durchdringen will und ich mich damit befassen sollte, was sich hier an Ängsten und Sorgen bis in meinen Schlaf schleicht.

    “Thema – Bearbeitungs -Träume” oder “Weiterbildungs- Träume” hatte ich eventuell dieses Jahr einen, an den ich mich erinnern kann.
    Er fühlte sich ganz anders an als die meisten anderen Träume und war am Morgen kaum zu greifen. Das war unglaublich spannend, ich wusste, ich habe durch die Traumbilder neue Erkenntnisse über das Leben allgemein gewonnen, es erschlossen sich mir aus den Bildern und Zahlen logische Erklärungen und “Regeln” für das Leben auf Erden. Es war faszinierend, ich war beim Aufwachen regelrecht geflasht. Ich hatte den Eindruck in dieser Nacht Wissen “vermittelt ” bekommen, oder mir irgendwie erschlossen zu haben zu haben, konnte aber die komplexen Informationen nicht rekonstruieren um sie aufzuschreiben, es waren nur noch Erinnerungsfragmente.

    Unter “Klartraum” oder einem “Luziden Traum” verstehe ich tatsächlich etwas anderes als du. Klartraum heißt für mich, dass ich mir dessen vollkommen bewusst bin, dass ich träume und somit absichtlich in das Traumgeschehen eingreifen und es lenken kann.
    Kam bei mir erst einmal so wirklich richtig 100%ig KLAR-träumend vor. Und als ich bewusst im Traum die Tür zur Lösung meines Problems im Wachleben gerade öffnete bin ich leider aufgewacht.

    Und “prophetische Träume” sind für mich auch die, in denen sich die Zukunft zeigt. Ich würde allerdings nur die Träume als prophetisch bezeichnen, die sich tatsächlich später genauso ereignen, mit Ort, Ereignis und emotionalen Umständen. Also wenn es wirklich die selben Bilder und Ereignisse sind, wie im Traum.
    Wenn sich ein Traum als prophetisch erweist, aber nicht explizit, sondern eher von den Traumbildern Symbolcharakter hat, wäre mein Vorschlag “Metaphorischer Zukunfts- Traum” oder “Prophetischen Symbol-Traum”.

    Dann gibt es sicherlich auch noch die Träume in denen ich Antworten auf (z. B.) im vorherigen Channeling erbetene Antworten & Hinweise von meiner Seele erhalte oder (wie im Falle deiner Studentin)mit der geistigen Welt in Kontakt treten. Passt hier vielleicht der Begriff “Channel-Traum” und/oder “Antwort- Traum” ?
    Kürzlich bin ich morgens mit einem Satz im Kopf aufgewacht, der ohne weiteren Zusammenhang und ohne Einbindung in einen Traum, ganz klar in meinem Kopf schwebte.
    Es fühlte sich bisschen an wie die Antworten die manchmal beim Channeln kommen, klar und deutlich gesprochen, aber ohne offensichtliche, direkt für den Verstand ersichtliche Bedeutung. So, dass man zwei mal hinsehen muss um einen Sinn darin zu finden.

    PS:
    An dieser Stelle auch nochmal tausend Dank für deinen wundervollen Podcast. Ich liebe es, wie du auf herzliche & sehr persönliche Weise von deiner Arbeitund deinem Leben berichtest, deine Erfahrungen und Wissen teilst und immer wieder auch ganz tolle Menschen dort vorstellst. Ich fühle mich dir sehr verbunden wenn ich dich höre, empfinde dich als unglaubliche Bereichung in meinem Leben und empfehle dich immer sehr gerne weiter.

    Vielleicht gibt es irgendwann auch mal eine Podcast-Folge zu dem Thema Träume, das wäre echt sooo spannend… 🙂

    Liebe Grüße aus Berlin

  • Das war sehr interessant. Danke! & was ist los, wenn man sich einfach nie an die Träume erinnern kann? Das Einzige, was von den Träumen bleibt, ist die 100%ige Gewissheit, dass man geträumt hat & womöglich sogar ziemlich viel, aber man kann sich beim besten Willen einfach an nichts mehr erinnern. Alles wie weggeblasen! Das ist dann so schade. Ganz, aber wirklich ganz selten ist ansatzweise noch etwas da & das schreibe ich dann gleich auf. Die letzte Notiz ist jetzt sicher schon 1 1/2 Jahre her.

  • Vielen Dank Marisa für das Thema. Habe mich damit immer so alleine gefühlt. Ich habe jetzt lange mit mir gehadert ob ich das Schreiben soll, doch wenn nicht hier wo dann. Vor Jahren habe ich Nachts das Ausmaß dessen gesehen was am 24.02.22 begonnen hat. Ich möchte dich einfach nur bitten, da du eine so große Reichweite an Menschen erreichst, wie wichtig es ist jeden Tag zu beten, meditieren, ein so großes kollektives Feld an Frieden zu schaffen, dass ein ,,Wunder’‘geschieht. Wir haben keine Zeit mehr wegzuschauen und nur zu hoffen die anderen werden es schon richten.

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