sensitive und mediale Jahres-Ausbildung
Tauche ein in die Welt der Sensitivität und Medialität und werde zur Meisterin deiner Sinne!
Anfang November, rund um Samhain, Allerheiligen und Allerseelen, sprechen alle Menschen plötzlich über Geister, Ahnen und dünne Schleier.
Gleichzeitig sitzt bei vielen Menschen eine tiefe, fast kindliche Angst im Nacken: Schauergeschichten, Poltergeister und Spukvorstellungen haben das Bild der geistigen Welt verzerrt.
Doch wahre Medialität hat mit Grusel überhaupt nichts zu tun. Wenn wir einen ehrlichen Blick auf die andere Seite der Regenbogenbrücke werfen, erkennen wir, dass die Verstorbenen uns keine Furcht einjagen. Im Gegenteil. Die reine Verbindung auf Herzensebene schenkt tiefen Trost, Klarheit und inneren Frieden.

Der Tod als Frequenzwechsel und der Weg ins Licht
In fast zwanzig Jahren medialer Arbeit habe ich vor allem eines gelernt: Der Tod ist niemals das Ende, sondern lediglich ein Wechsel der Frequenz. Der physische Körper fällt ab wie ein alter Mantel, doch das Bewusstsein bleibt vollständig erhalten. Mit dem irdischen Körper dürfen auch Schmerzen, Demenz, Verbitterung und all die anstrengenden Beschwerlichkeiten des irdischen Daseins gehen. Auf der Seelenseite existiert kein menschliches Ego mehr, das grollt, nachtragend ist oder nach Rache verlangt. Die Seelen blicken - tief verbunden mit der göttlichen Quelle - mit einer absolut bedingungslosen Liebe und Weisheit auf ihr vergangenes Leben, die wir uns hier auf der Erde kaum vorstellen können. Plötzlich wird ihnen klar, warum manche Prüfungen gelebt werden wollten.
Eine Seele, die schon oft gelebt und diesen Übergang unzählige Male erfahren hat, findet den Weg zurück zur Quelle mühelos. Die menschliche Vorstellung von Seelenanteilen, die irgendwo gefangen sind und gerettet werden müssen, entlockt der Seele oft nur ein Schmunzeln. Es gibt keinen einfacheren Weg, als nach Hause zur eigenen Seele zurückzukehren.
Wie sich geliebte Seelen im Alltag bemerkbar machen
Zu Beginn meiner medialen Arbeit hatte ich selbst grossen Respekt vor Jenseitskontakten, bis der verstorbene Vater einer engen Freundin den Kontakt über mich suchte, um mit seiner Tochter verbunden zu bleiben. Jenseitskontakte sind weder Zauberei noch Kitsch, sondern reine, bodenständige Resonanzarbeit, die immer im offenen Herzraum beginnt.
Die geistige Welt zeigt sich auf vielfältige und oft ganz pragmatische Weise. In einer Sitzung empfange ich zwar Bilder und innere Filme, doch im Alltag nutzen Verstorbene die unterschiedlichsten Kanäle, um liebevolle Lebenszeichen zu senden. Gerüche sind dabei besonders unmittelbar. Plötzlich zieht der Duft des Lieblingsparfüms der verstorbenen Grossmutter durch das Zimmer oder der unverwechselbare Tabakgeruch des Vaters steht im Raum. Ebenso melden sie sich über klare, friedvolle Traumbegegnungen oder plötzliche Gedankenimpulse, die sich spürbar von eigenen Erinnerungen unterscheiden, weil sie von aussen kommen.
Manchmal zeigen sich die Zeichen auch herrlich lebendig und mit trockenem Humor. Meine geliebte Tante erinnert mich regelmässig daran, doch endlich ein richtiges Abendbrot zu kochen, woraufhin wir wie zu ihren Lebzeiten über meine vegetarische Ernährung debattieren. Mein Patenonkel wiederum macht sich bemerkbar, indem er ganz unüberhörbar Möbel rückt. Bei frisch Verstorbenen spielen zudem elektrische Phänomene eine grosse Rolle. Lampen oder alte Fernsehgeräte schalten sich scheinbar grundlos ein und aus, oder es kommt sogar zu unerklärlichen Telefonaten. Solche Zeichen sind schlichte, tröstliche Botschaften von der anderen Seite, die sagen wollen: "Ich bin gut drüben angekommen."
Heilung für die Zurückgebliebenen
Die tiefste Kraft der Jenseitsarbeit liegt in der spürbaren Heilung, die sie den Hinterbliebenen bringt. Unzählige Menschen quälen sich jahrelang mit Selbstvorwürfen, zweifeln an ihren früheren Entscheidungen oder leiden unter einem Abschied, der von Streit oder plötzlicher Trennung überschattet war. Wenn eine Grossmutter noch einmal ihre Sicht auf den Übergang teilen darf oder ein Partner ohne Abschied noch ein letztes Mal Gehör findet, fliessen Tränen, doch es sind heilsame Tränen der Erleichterung und des Friedens.
Besonders berührend sind Sitzungen mit Menschen, die durch Freitod gegangen sind. Jeder Mensch entscheidet für sich, wann und wie er geht. Wenn sie zurückkehren, um ihre Beweggründe verständlich zu machen, löst das die quälenden Fragen der Angehörigen endlich auf.
Eine der wichtigsten Erkenntnisse, die ich als Medium erfahren durfte ist folgende:
Die Menschen auf der anderen Seite möchten nicht vergessen werden. Wie es der Film "Coco" so treffend zeigt, solange wir die Erinnerung und die Liebe im Herzen tragen, bleiben sie gegenwärtig. Die Liebe stirbt niemals, sie wechselt lediglich ihre Form. Trauer fühlt sich oft wie Liebe an, die ins Leere greift – doch das tut sie nicht, denn sie wird drüben vollkommen empfangen.
Die Verstorbenen sind stets nur einen Herzschlag und einen feinen Hauch weit weg. Diese reine, bodenständige Verbindung ohne Angst zu erlernen, ist auch ein zentrales Modul in der Seelenschimmer-Jahresausbildung, die im Januar startet. Schritt für Schritt trainieren wir dort die Hellsinne, um diesen tiefen Frieden für sich selbst zu erfahren oder ihn als Medium anderen Menschen zu schenken.
Alles Liebe,
Marisa
